Neuigkeiten und Tipps

Um Ihre Gesundheit dauerhaft zu erhalten, informieren wir Sie hier über aktuelle medizinische Themen und geben Ihnen gerne saisonale Tipps an die Hand.

Grippeimpfung 2018 / 2019

Wer sollte geimpft werden?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Influenzaimpfung:

  • für alle Personen ab 60 Jahre,
  • für alle Schwangeren ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesund­heit­licher Gefährdung infolge eines Grund­leidens ab 1. Trimenon
  • für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens (wie z.B. chronische Krankheiten der Atmungs­organe, Herz- oder Kreis­lauf­krank­heiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoff­wechsel­krank­heiten, chronische neurologische Grundkrankheiten wie z.B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborene oder erworbene Immundefizienz oder HIV) sowie
  • für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  • Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden können. Als Risikopersonen gelten hierbei Personengruppen mit Grundkrankheiten, bei denen es Hinweise auf eine deutlich reduzierter Wirksamkeit der Influenza-Impfung gibt, wie z.B. Personen mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz oder Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz bzw. -suppression.

Geimpft werden sollten im Rahmen eines erhöhten beruflichen Risikos außerdem:

  • Personen mit erhöhter Gefährdung (z.B. medizinisches Personal) und
  • Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
  • Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können.

Ebenso geimpft werden sollten Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln (die Impfung schützt zwar nicht vor der Vogelgrippe, aber es werden damit problematische Doppelinfektionen vermieden).

Wann sollte geimpft werden?

Die jährliche Influenzawelle hat in Deutschland in den vergangenen Jahren meist nach der Jahres­wende begonnen (mit Ausnahme der Pandemie 2009). Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Impf­schutz vollständig aufgebaut ist. Um recht­zeitig geschützt zu sein, wird deshalb empfohlen, sich bereits in den Monaten Oktober oder November impfen zu lassen. Selbst zu Beginn und im Verlauf der Grippe­welle kann es noch sinnvoll sein, eine versäumte Impfung nach­zu­holen. Schließlich ist nie genau vorher­zu­sagen, wie lange eine Influenza­welle andauern wird. In einigen Saisons wurde zum Beispiel nach einer Influenza A-Welle noch eine nachfolgende Influenza B-Welle beobachtet.

Wer zu einer der Zielgruppen gehört, für die die Ständige Impf­kommis­sion die Influenza­impfung empfiehlt, sollte sich jedes Jahr impfen lassen. Zum einen wird die Impf­stoff­zusammen­setzung an die jeweils erwarteten Influenza­virus­typen angepasst, zum anderen hält die Schutz­wirkung der Impfung vermutlich nur eine Saison an.

Quelle: RKI

Wir verwenden in unserer Praxis einen tetravalententen Grippeimpfstoff ( 4 Stämme). Für weitere Fragen, Informationen und Terminvereinbarung steht Ihnen unser Praxisteam gerne persönlich oder telefonisch zur Verfügung.

Neue kostenlose Vorsorgeuntersuchung: Bauchaortenaneurysma

Ab sofort können sich Männer ab 65 einmalig kostenlos auf ein sogenanntes Bauchaortenaneurysma (Ausweitung der Bauchschlagader) vorsorglich untersuchen lassen. Diese Untersuchung wird mittels Ultraschall durchgeführt und muss nicht von Ihnen bezahlt werden.

Aktuelle Impfungen

  • Wir möchten allen Menschen in einem Alter über 60 und unseren Patienten mit besonderen gesundheitlichen Risiken eine Impfung gegen Lungenentzündung empfehlen.
  • Denken Sie rechtzeitig daran Ihren Zeckenimpfschutz für den nächsten Sommer und Herbst aufzubauen.

Wir sind bei Fragen jederzeit für Sie da! Lassen Sie sich besonders auch für Reisen ins Ausland gern von uns beraten!

Impfkalender füt Erwachsene

Wann hatten Sie zuletzt Ihren Impfpass in der Hand?

Bei den meisten Erwachsenen dürfte es länger her sein. Denn wenn nichts Besonderes passiert, sind Impfungen jenseits des Kindesalters häufig kein Thema mehr.Sich impfen zu lassen, zählt zu den wirksamsten und wichtigsten Vorbeugenmaßnahmen für die Gesundheit. Für ganz Kleine ebenso wie für Erwachsene und Alte. Die Entscheidung dafür oder dagegen ist in Deutschland grundsätzlich freiwillig. Als Orientierungshilfe gibt die ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) amtliche Impfempfehlungen heraus, die jedes Jahr überprüft werden.

Aktuell listet die STIKO folgende Standartimpfungen für Erwachsene:

  • TETANUS (WUNDSTARRKRAMPF), DIPHTHERIE und PERTUSSIS (KEUCHHUSTEN): Wenn die letzte Impfung länger als 10 Jahre zurückliegt, sollte man den Schutz gegen diese Erkrankungen auffrischen lassen. Dafür gibt es Kombinationsimpfstoffe. Ungeimpften Personen wird empfohlen, die Impfung nachzuholen.
  • POLIOMYELITIS (KINDERLÄHMUNG): Wer nie gegen Kinderlähmung geimpft wurde, sollte das nachholen. Vielen Erwachsenen fehlt zudem eine vollständige Grundimmunisierung. Am einfachsten ist die Auffrischung mit Kombinationsimpfstoffen:Mit nur einer Spritze kann man beispielsweise Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung und Keuchhusten vorbeugen.
  • MASERN: Nach 1970 geborene Erwachsene sind oft unzureichend geschützt, weil in ihrer Kindheit anders als heute nur einmal gegen Masern geimpft wurde. Sie sollten eine einmalige Masern-Impfung erhalten, vorzugsweise mit einem Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff. Das Gleiche gilt für Ungeimpfte und Erwachsene mit unklarem Impfstatus.
  • PNEUMOKOKKEN: Für alle ab 60 wird eine einmalige Impfung gegen die Verursacher einer Lungenentzündung empfohlen.
  • INFLUENZA: Vor dem Erreger der Virusgrippe sollte man sich ab dem 60. Geburtstag jährlich im Herbst mit dem aktuellen Impfstoff schützen

Wenn SIe eine Fernreise planen. lassen Sie sich am besten individuell beraten, welche Reiseimpfungen für Sie infrage kommen. Darüber hinaus gibt es viele Impfungen, die nur bestimmten Personengruppen empfohlen werden. Wenn sich die Lebensumstände ändern, zum Beispiel weil Sie eine Familie planen, einen neuen Arbeitsplatz haben, oder eine chronische Krankheit festgestellt wird, lohnt es sich auf jeden Fall, den Impfschutz überprüfen zu lassen.

Die von der STIKO empfohlenen Impfungen werden von den Krankenkassen bezahlt.